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Die Gründung des Schwarzwaldvereins erfolgt 1864 in Freiburg.

Er trägt den Namen "Badischer Verein von Industriellen und Gastwirten" und verfolgt das Ziel, den Schwarzwald besser bekannt zu machen. Hermann Geldreich, Wirt "Zur Linde" in Oberkirch, ist Mitbegründer und Vorsteher des Bezirksrates Oberkirch, dem auch August Koehler, Fabrikant in Oberkirch, angehört.

1883 zählt der Hauptverein in Freiburg 800 Mitglieder. Davon sind: 80 Mitglieder aus der Sektion Oberkirch, am 25. Februar 1883 gegründet, (64 davon aus Straßburg und die Bezirke Oppenau und Bad Peterstal gehören zur Sektion Oberkirch!) 41 Mitglieder sind aus der Sektion Offenburg und 30 Mitglieder aus der Sektion Waldkirch.

02. März 1884 Hauptversammlung des Badischen Schwarzwaldvereins in Oberkirch, 161 Mitglieder. Bau von Kanzeln auf dem Geigers- und Schärtenkopf.

1886 Die vom Vorsitzenden Gugelmeier entworfene Wegkarte "Oberkirch - Allerheiligen" wird in Druck gegeben.

22. Juni 1888 In der "Leipziger Zeitung" ist zu lesen: "Unter den Sektionen des Schwarzwaldvereins nimmt Oberkirch - Straßburg - was rege Tätigkeit anbelangt - den ersten Platz ein.

03. August 1890 Grundsteinlegung Moosturm 05. Oktober 1890 Einweihung Moosturm 874 m über NN auf Gelände der Mooswaldgenossenschaft Ödsbach. 153 Mitglieder 1896 Bau eines Aussichtsgerüstes auf dem Geigerskopf.

1901 Die Mitglieder aus Bad Peterstal gründen eine selbständige Ortsgruppe und betreuen auch Griesbach und Löcherberg.

1904 Die Mitglieder aus Straßburg gründen eine selbständige Ortsgruppe und Sektion in Straßburg.

1907 Eine prächtige Weganlage von Gaisbach auf die Schauenburg wird auf Prof. Engels Eigentum (Essighof) erstellt.

1908 In Oberkirch wird ein "Verkehrsverschönerungsverein" gegründet.

18. Juli 1909 Einweihung 3. Aussichtsturm auf dem Geigerskopf. 1915 - 1919 Der Krieg verursacht zahlreiche Abmeldungen die Vereinstätigkeiten ruht.

17. - 19. Juni 1922 Hauptversammlung des Hauptvereins in Oberkirch. 196 Mitglieder.

1925 Erste Natur- und Umweltschutzaufgaben. Der Schwarzwaldverein bemüht sich intensiv um die Erhaltung der Kuppe des Schärtenkopfes, den ein Steinbruch- und Schotterbetrieb abbauen will.

1928 Die Mitglieder aus Appenweier gründen eine selbständige Ortsgruppe und betreuen auch Bottenau.

24. Juni 1933 50 jähriges Bestehen mit Festakt in der "Oberen Linde."

1934 Der Badische und Württembergische Schwarzwaldverein schließen sich zum Schwarzwaldverein mit Sitz in Freiburg zusammen. 1936 Im "Der Renchtäler" ist vermerkt: "Da kein Verkehrsverein mehr besteht, übernimmt der Schwarzwaldverein diese Arbeiten."

21. - 23. April 1939 Der Ortenauer Weinpfad wird eingeweiht und beim Zollamt ein holzgeschnitzter Wegweiser aufgestellt. Aufschrift:  "E Gläsli Win us unsrem Ort, jagd alli dummi Grilli fort."

1947 Die französische Militärregierung erlaubt dem Schwarzwaldverein seine Tätigkeit wieder aufzunehmen.

1953 Der Geigerskopfturm wird vollkommen überholt. Der Verband der Renchtäler Ski und Wandervereine wird mit dem Ziel gegründet, die Renchtalhütte am Rohrbacher Eck zu bauen.

06. - 08. April 1963 100 Jahre Schwarzwaldverein Hauptausschußsitzung in Oberkirch mit buntem Unterhaltungsabend in der "Oberen Linde."

1970 Gründung der Wandergruppe Lautenbach. Dadurch steigt Mitgliederzahl von 182 auf 276 an.

1972 + 1973 Der Geigerskopfturm wird renoviert und erhält neuen Anstrich.

1975 Gründung der Wandergruppe Ödsbach. 373 Mitglieder davon aus Lautenbach 107 aus Ödsbach

50. 22. - 24. Mai 1976 107. Hauptversammlung in der Stadthalle Oberkirch.

1980 Der Geigerskopfturm erhält neue Stufen aus Tränenblechen. Der Verein hat 500 Mitglieder.

26.Februar 1983 100 Jahre Schwarzwaldverein Oberkirch mit Festschrift, Gauwandertreffen, Jubiläumsfeier und Ausstellung.

1984 Bei der Renovierung des Moosturmes haben Vereinsmitglieder 892 Arbeitsstunden erbracht. Zuerst wurde der Turm eingerüstet um Risse und Fugen auszubessern und das gesamte Sandsteingemäuer zu sanieren. Außerdem wurde der Turmaufbau mit Hartholz verkleidet und die Dachabdeckung erneuert.

1988 Im September fand ein gut besuchter Wandertreff bei der Bildeiche statt.

1989 Erich Braun tritt aus gesundheitlichen Gründen vom Vereinsvorsitz zurück.

1990 100 Jahre Moosturm mit Gauwandertreffen und Gedenkstein.

28. September - 15. Oktober 1993 110 Jahre Schwarzwaldverein mit einer Gemäldeausstellung von Restaurator, Kirchenmaler und Ehrenmitglied Franz Baumann in der Volksbank Oberkirch.

25. - 28. Mai 1995 Verschwisterung mit WSV Land van Rhode, Oosterzele Belgien. (Partnerstadt Oberkirchs)

1996 Beschilderung des historischen "Allerheiligen Steiges" zwischen der Kirche in Lautenbach und dem Kloster Allerheiligen.

03. Mai 1997 Gauwandertreffen gemeinsam mit WSV Land van Rhode in der Wallfahrtskirche "Maria Krönung" Lautenbach mit Kirchenführung und Orgel- und Trompetenkonzert.

01. Oktober 1998 Gründung der Gymnastikgruppe "Fit bis in´s hohe Alter"

18. Juli 2000 Einweihung des 4. Aussichtsturmes auf dem Geigerskopf. Der 3. Geigerskopfturm wird am 13. November 1999 abgebrochen, 05. Mai 2000 1. Spatenstich für den neuen Turm, 18. Juli 2000 Einweihung des neuen Turmes und 30. Juli 2000 die Übergabe an die Bevölkerung. 2.500 freiwillige Arbeitsstunden werden erbracht.

2001 Eine Familienwandergruppe wurde neu gegründet. Der Verein hat 690 Mitglieder.

2002 Der Verein hat eine eigene Homepage. Die Donnerstagswanderer in Lautenbach errichten und setzen eine Tischgruppe am Rebberg in Lautenbach

2003 Beginn der Umsetzung des neuen Wegemarkierungsystems. 40 Aktive haben in 1900 Arbeisstunden insgesamt 162 Pfosten mit neuen Wegmarkierungen beschildert. Vereinsmitglieder beteiligten sich ausserdem an der Erfassung der Kleindenkmäler.

2004 Erstmals werden ab diesem Jahr im Wanderplan spezielle Wanderungen für Senioren angeboten.

2005 Binationale Wanderung mit Club Vosgien von der Alexanderschanze über den Moosturm nach Ödsbach.

2006 Am Otschenfeld wird eine weitere Sitzgruppe durch die Donnerstagswanderer von Lautenbach errichtet.

2007 Im Januar erhält der Westweg vom Deutschen Wanderverband das Zertifikat "Qualitätsweg" (Wanderbares Deutschland) An der Zertifizierung waren auch Mitglieder der Ortsgruppe Oberkirch beteiligt. In Appenweier findet die Jahreshauptversammlung des Schwarzwaldvereins statt. Neben verschiedenen Tätigkeiten am Veranstaltungsort, war die Ortsgruppe auch für die Durchführung der Exkursionen verantwortlich.

2008 125 jähriges Jubiläum der Ortsgruppe Oberkirch mit vielen begleitenden Aktivitäten, wie z.B. Ausstellungen (Heimatmuseum - Sparkasse) Errichten des Schwalbensteinbrunnen. Verleihung des Ehrenzeichens in Gold des Schwarzwaldvereins an den Ehrenvorsitzenden der Ortsgruppe an Erich Braun.

2009 Erich Müller, Wegewart der Ortsgruppe, wird auf dem Neujahrsempfang der Stadt Oberkirch die Landesehrennadel für seine außerordentliche Verdienste für die Ortsgruppe und darüber hinaus durch Oberbürgermeister Matthias Braun verliehen.

2010 Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Wandergruppe Lautenbach wird auf der Jahreshauptversammlung im Beisein des Präsidenten des Hauptvereins, Eugen Dieterle, Karl Boschert das Ehrenzeichen in Gold des Schwarzwaldvereins für seine Verdienste verliehen. Bürgermeister Karl Bühler, Lautenbach, verleiht ihm die Landesehrennadel.  Die vom Bundespräsidenten verliehene Eichendorff-Plakette, die höchste staatliche Auszeichnung für Gebirgs- und Wandervereine in Deutschland, die mindestens 100 Jahre bestehen müssen, wird durch Bürgermeister Franz Müller dem Vorsitzenden überreicht. Auf dem Mooskopf wird eine Schutzhütte durch Mitglieder in 200 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit mit finanzieller Unterstützung durch Sponsoren errichtet. Für seine Verdienste um Kultur, Heimat und Wandern erhält Erich Müller den nur einmal im Jahr vom Hauptverein verliehenen und mit einem Geldbetrag versehenen Kulturpreis auf der Jahreshauptversammlung des Hauptvereins in Baiersbronn. Der neue Geigerskopfturm besteht 10 Jahre. Dieses wird mit einem Wanderhock am Fuße des Turmes gefeiert. Der Bezirk Renchtal richtet einen Qualitätswanderweg, den Renchtalsteig, auf einer Länge von 98,3 km ein. Die Ortsgruppe ist mit 2 Tagesetappen mit insgesamt 40 km beteiligt und bewältigt diese Aufgabe in 770 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit.  Stand der Mitglieder in 2010:  627 Mitglieder

2011 Am 15. Januar erhält der Renchtalsteig auf der CMT in Stuttgart das Zertifikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. Am 22. Mai erfolgt die offizielle Einweihung auf der Kalikutt mit anschließender Sternwanderung nach Oberkirch, Oppenau und Bad Peterstal. Die Ortsgruppe ist mit einem Verpflegungsstand am Moosturm für die Gäste vertreten.
Auf dem Geigerskopfturm werden 4 neue Entfernungstafeln angebracht. Die Arbeiten wurden zum großen Teil vom Bottenauer Mitbürger Rudolf Huber gesponsert.
Auf dem Moosturm werden die mittlerweile unlesbaren vorhanden Entfernungstafeln durch neue ersetzt.
Zahlreiche neue Bänke werden im Bereich der Ortsgruppe aufgestellt.
Am 31. Juli findet eine Sternwanderung von 10 Wandergruppen aus den Bezirken Renchtal, Kinzigtal und Ortenau in Kooperation mit dem Amt für Waldwirtschaft, Offenburg, anlässlich des „Internationalen Jahres der Wälder“ statt. Über 500 Wanderer treffen sich am Moosturm.
Kurze Ansprachen vom Leiter des Amtes für Waldwirtschaft, Ewald Elsäßer, und dem Vizepräsidenten des Schwarzwaldvereins, Hans-Martin Stübler, werden von den Jagdhornbläsern des Renchtals und der Alphornbläser aus Nordrach musikalisch umrahmt. Der Ortsgruppe obliegt die Organisation und Verpflegung der Veranstaltung.
 

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